Magere Ausbeute…

…aber lecker!! Die ersten Calafate-Beeren sind reif und da gibt es nur eins: rein ins Gebüsch und sammeln. Die Männer hatten an Bord zu werkeln und so sind Rian und ich los, um Beeren für Marmelade zu suchen. In 1 ½ Stunden haben wir jeder etwa 250 g gesammelt, gerade mal genug für je ein Glas Marmelade. Aber wir werden auf unserem Weg nach Puerto Montt sicherlich noch die eine oder andere Stelle finden, wo wir noch reichlich ernten und mehr Marmelade kochen können. Die Pflückerei ist echt mühsam, die Dinger sind klein und die Sträucher haben richtig lange und spitze Stacheln, die einem die Finger ordentlich anpieken.  Die Marmelade erinnert in der Farbe an Blaubeeren – färbt auch genauso (vor allem auf Fingern, Zunge und T-Shirt!) , und der Geschmack geht eher so in Richtung Preiselbeeren, also wirklich super lecker! Gelieren tut das Zeug wie Teufel, man braucht gar kein Geliermittel, Zucker reicht vollkommen aus.

...auch das Suchen macht schon Spass...

…auch das Suchen macht schon Spass…

Übrigens heißt es: wer Calafate-Beeren gegessen hat, der kommt auf jeden Fall in seinem Leben noch einmal hier her. Wir sind gespannt, ob das stimmt.

Eigentlich wollten wir ja heute weiterfahren, aber der Teufel steckt wie immer im Detail. Zum Tanken wollten wir an die Mole fahren, nur leider ist die für 2 Tage von einem Frachter blockiert. Nächster geplanter Abfahrttermin: Donnerstag.

 

 

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