Nach zwei Stunden Zitterpartie sind wir in Barlovento!

Für sechs Uhr morgens war der Wecker gestellt – mitten in der Nacht für unsere Verhältnisse! Pünktlich um sieben Uhr haben wir in Nunez die Leinen los geschmissen und uns auf den Flachwasserweg in Richtung Rio Lujan gemacht. Nach Neumond hatten wir ein weiteres frühes Morgenhochwasser zu erwarten. An der rot-weißen Ansteuerungstonne vor dem Hafen Nunez hatten wir knapp einen Meter Wasser unter unserem Kiel, das sollte reichen, also Startschuss in Richtung Rio Lujan. Hätten wir diesen einen Meter nicht gehabt, hätten wir einen Umweg von zehn sm machen müssen. So fuhren wir zügig unter Motor die Tonnenreihe zum Rio Lujan ab. Bei teilweise null auf unserem Echolot war es mal wieder die übliche Zitterpartie. Freunde aus dem Club Centro Naval hatten uns zumindest annähernd die Route beschrieben. Vielen Dank dafür! Großes Aufatmen, als wir nach eineinhalb Stunden den Rio Lujan erreichten und die Wassertiefen wieder auf erträgliche vier bis fünf Meter fiel! Puh! Also kalt war uns nicht geworden auf dieser Fahrt! In Barlovento haben wir mit Unterstützung von Marcelo auf altbekannte Weise festgemacht!

Gleich kam Rainer vom Lojan angerudert und brachte zur Begrüßung eine ganze Schachtel  Medialunas fürs zweite Frühstück. Super! Strom und Wasser waren schnell gelegt und so liegt unser Meerbaer wie vor einem Jahr sicher und gut im Club de Velero Barlovento!

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