Glück gehabt..

Heute war mal wieder Spanisch-Unterricht angesagt und eigentlich wollten wir wie immer mit dem Rad fahren. Glücklicherweise hatte Rainer den richtigen Riecher und keine Lust zum strampeln. Zuerst wurde von uns anderen gemurrt, aber unsere versteckte Faulheit hat uns dann doch dazu bewogen, mit der Remise und dem Zug nach Olivos zu fahren.  Da kann man nur sagen: Glück gehabt. Schon während des Unterrichts fing es an zu schütten und zu gewittern, wie wir es schon  lange nicht mehr hatten. Nach dem Unterricht hat Pato uns dann ein Taxi zum Bahnhof bestellt – alle Remisen waren ausgebucht. Schon alleine der Weg von der Haustür zum Taxi hat uns  ziemlich durchgeweicht. Am Bahnhof standen wir dann zum Glück unter dem Dach, aber der Zugführer fand es wohl lustig, so weit vor zu fahren, dass alle Fahrgäste erst einmal in den Regen raus mussten, um den Zug zu entern. Der letzte Waggon stand ungefähr 20 m hinter der Überdachung. Vom Bahnhof Victoria ging es dann weiter mit einer Remise bis zum Hafen. Nachdem wir vier pladdernassen Gestalten in der Remise saßen, beschlugen erst mal sämtliche Scheiben. Aber es gibt ja Klimaanlage. Nur kennt der Fahrer wohl nur Umluft, Gebläse und kalt. Vom Zumischen von warmer Luft hat der wohl noch nichts gehört. Es zog wie Hechtsuppe in der Kiste.  In einem Boot wären wir wohl besser gefahren. Das Wasser lief die Straßen runter, da war kein Schlagloch und kein Bordstein mehr zu sehen.

 

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