Auf zu den Behörden

Nach einem gemütlichen Frühstück wird das Gummiboot aufgeblasen und die Papiere zusammengesucht und auf geht es zum Einklarieren.

An Land werden wir gleich von einem Local in Empfang genommen und zur Immigration geleitet, natürlich mit der „Bitte“, anschließend in seinem Souvenirladen vorbeizuschauen. Klar, machen wir. Da können wir dann auch gleich die ersten Euro gegen Escudo tauschen. Das „Büro“ ist ein Raum mit Tisch und Bürostuhl, davor 2 Besucherstühle, einem Stift und einem Stempel sowie einem großen Fernseher im Hintergrund, auf dem ein Fußballspiell läuft. Die ganze Prozedur dauern 5 Minuten und kostet 2 Euro für 2 Stempel im Pass. Das Hafenamt macht erst um 14 Uhr wieder auf und wir haben noch 2 Std. Zeit. Zurück zum Boot oder „Stadtbummel“? Stadtbummel ist angesagt. Wir finden 3 Supermärkte von je 15 qm und ein paar Bars. Ansonsten viele Kinder, ein paar Frauen, die ein wenig Gemüse oder Bananen am Straßenrand verkaufen, sonst weiter nichts. Um 14 Uhr auf zum Hafenamt. Hier dauert es etwas länger, ist aber trotzdem ganz entspannt.  Wir bekommen unsere Pässe zurück, nur die Bootspapiere werden einbehalten, bis wir wieder ausklarieren. Kosten: 7 Euro, egal, wie lange wir hier bleiben. Jetzt aber zurück zum Meerbaer und erst einmal ins Wasser hüpfen und dann ein kleiner Mittagsschlaf. Tag 1 auf den Kapverden hat uns schon mal gefallen.

Am Ankerplatz vor Palmeira

Am Abend geht es noch einmal an Land zum Seglerstammtisch bei „Amira“. Hier treffen sich die Segler mit dem Trans-Ocean-Stützpunktleiter Carlos (eigentlich Karl-Heinz aus Hamburg), der auch für jeden gleich ein paar Tipps parat hat.

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