Auf nach Gran Canaria

Es geht endlich weiter! Heute (Sonntag gegen Mittag) machen wir die Leinen los und setzen Kurs auf den Süden von Gran Canaria ab. Die Wetterfrösche haben leichten Wind aus NW angesagt. Kaum aus dem Hafen raus, werden sie Segel ausgepackt und für die erste Stunde stimmt die Wettervorhersage auch. Begrüsst wurden wir natürlich wieder mal von einer Schule Delfinen, die um unser Schiff tobten. Später denn, ein Walblas in circa 500m Entfernung. Eine Zeitlang begleitet er uns an der Backbordseite, leider kommt er aber nicht näher. Die gezückten Foto- und Filmkameras blieben somit leer. Doch dann nimmt der Wind beständig zu und wir rauschen mit 6 kn und halbem Wind vorwärts. In der Nacht kommen wir dann in die bekannte Düse zwischen den Inseln und der Wind nimmt noch mehr zu. Wir nehmen den Besan weg und binden ein Reff ins Groß. Trotzdem sausen wir mit teilweise fast 9 kn weiter. Durch den Schutz von Gran Canaria haben wir lediglich 1 m Welle und so kann unser „Meerbaer“ ungezügelt losbrausen. Herrlich!!! Nur bei dem Tempo kommen wir natürlich schon im Dunkeln an, was wir an sich nicht so gerne machen. Aber egal, wann hat man schon mal so gute Segelbedingungen. Ca. 8 sm vor dem Ziel ist auf einmal Schluss mit Wind, als hätte jemand den Schalter umgelegt und wir müssen tatsächlich die letzten Meilen mit Motor fahren.  (dafür sind die Batterien dann wieder voll). Um 03.20 Uhr liegt unser Anker auf 9 m im Sand gut eingebuddelt in der Bucht von Posito Blanco. Wir genehmigen uns ein schönes kaltes Bier und dann geht es ab in die Koje.

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